Pfarre Steirisch Laßnitz

Die Besiedelung der Laßnitz erfolgte - dem Namen der Gegend unschwer zu entnehmen - durch die Slawen noch im frühen Mittelalter. Das erste Gotteshaus wurde im 12. Jahrhundert als romanische Rundkirche errichtet. Daraus leitet sich auch der dann über viele Jahrhunderte verwendete Ortsname Sinabelkirchen (= Rundkirche) ab. Diese Kirche, sowie die schon im Mittelalter bestehende Pfarre sind eine Gründung des Benediktinerstiftes St. Lambrecht, dem sie bis heute inkorporiert sind.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts scheint das Kirchengebäude soweit heruntergekommen gewesen zu sein, dass ein Neubau notwendig wurde. Die alte Kirche wurde beinahe zur Gänze abgetragen und durch einen einfachen rechteckigen Bau ersetzt. Einzig die ostseitige Wand und die angebaute halbrunde Apsis wurden vom alten Bau belassen.

Anschließend an den Kirchenneubau - der 1721 eingeweiht wurde und wie der Vorgängerbau das Patrozinium des hl. Nikolaus aufweist - wurden 1754 auch die abhanden gekommenen Pfarrrechte wieder hergestellt und ein neuer Pfarrhof errichtet. Schließlich erfuhr die kleine Pfarre durch Einpfarrung der zuvor zur Pfarre St. Georgen ob Murau gehörigen Inneren Laßnitz (Laßnitz-Auen) auch noch eine beträchtliche Erweiterung (um 1790).

Das bedeutendste Kunstwerk in der Pfarrkirche ist ein frühgotisches Kruzifix mit beweglichen Armen auf einem Astkreuz.

Im 19. Jahrhundert wurden die Leutgeb-Kapelle sowie Santnerkapelle (1848/49) errichtet. Schließlich entstand 1998 eine Aufbahrungskapelle für beide Laßnitzer Dörfer. 



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